Geschrieben von Matias Roskos on Februar 3rd, 2011
Hier ist der neue Image-Film der Sarah Wiener Stiftung. Wir hoffen, unsere Message damit gut transportieren zu können und freuen uns über jeden, der diesen Film und damit seine uns so wichtigen Inhalte weiter transportiert.
Sie können ihn gern auf Ihrer Webseite, ihrem Blog oder auf Facebook einbinden oder via Twitter, Email weiterleiten. Wir freuen uns!
Ein großes Dankeschön geht an Helge Thomas, der diesen Film realisiert hat.
Geschrieben von Matias Roskos on Dezember 11th, 2010
Hier erneut ein Feedback zu unserem Engagement an den Schulen. Wir freuen uns sehr, Zeilen wie diese zu lesen. Das motiviert und spornt uns an unseren Weg unbeirrt weiter zu gehen.
Unsere Schule möchte sich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für dieses gelungene Projekt bedanken. Gerade in unserem Stadtteil von Heidelberg, dem Boxberg mit hauptsächlich Migrantenfamilien oder sozial-schwachen Familien ist es wichtig dem Thema: Gesundheit und Ernährung eine Plattform einzuräumen. Die Kinder wie auch die Eltern nehmen unsere Aufklärungsarbeit durch den Kochkurs von Sarah Wiener gerne und neugierig an.
Die ersten Kochkinder haben letztes Jahr den interessanten Bauernhofbesuch genossen. Es hat gut geklappt und war ein besonderes Highlight.
Geschrieben von Matias Roskos on Dezember 7th, 2010
Demonstration “Wir haben es satt” am Samstag, 22. Januar 2011, 12 Uhr in Berlin. Start ist am Hauptbahnhof. Hier finden Sie den Flyer zur Demonstration, den Sie gern weiterreichen dürfen.
Worum geht es?
Während der Messe »Grüne Woche« in Berlin treffen sich am 22. Januar 2011 etliche Landwirtschaftsminister aus aller Welt und internationale Agrarkonzerne auf Einladung der Bundesregierung. Das Ziel von Monsanto, Müller Milch, BASF und Co.: die Industrialisierung der Landwirtschaft voran zu treiben. Das heißt: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte. Die Agrarkonzerne wollen für Gensaat, AgroChemie und IndustrieFood grenzenlose Märkte und weitere Milliardensubventionen. Sie wollen Agrarfabriken statt Bauernhöfe – überall. Dies alles unter dem Deckmantel den Welthunger und den Klimawandel zu bekämpfen. Unterstützt werden sie dabei von Kanzlerin Merkel und ihrer Bundesregierung.
Wir fordern eine neue, gerechte Agrarpolitik
in Deutschland und Europa!
Geschrieben von Frank Feldmann on Dezember 7th, 2010
Wie gut selbstgemachte Limonade schmeckt, davon konnten sich die Kinder des Fabido Familienzentrums in Dortmund Huckarde überzeugen. Die vier- bis fünfjährigen Kita-Kinder bereiteten gemeinsam mit ihrer Betreuerin Silke Hastenteufel Zitrusfrüchte-Limonade auf Trinkwasser-Basis zu. Was denn der große Unterschied von Limonade aus dem Supermarkt im Gegensatz zur selbst gemachten sei, wollte Silke Hastenteufel von den Kindern wissen. „Da ist viel zu viel Salz drin!“ war sich die fünfjährige Nele sicher und wurde prompt von der vier Jahre alten Mia verbessert: „Die hat viel zu viel Zucker.“ Nämlich nicht selten fast dreißig Stück Würfelzucker. Das weniger reicht, darin waren sich alle einig, als sie ihre selbst hergestellte Limonade kosteten.
Das Rezept ist Bestandteil der Koch- und Ernährungskurse der Sarah Wiener Stiftung (SWS), die sich seit 2008 „für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen“ einsetzt. Im Rahmen der Initiative „TrinkWasser! Clever genießen.“ hat sie gemeinsam mit dem Forum Trinkwasser e.V. das Modul „Trinkwasser“ entwickelt. In den SWS-Weiterbildungskursen erfahren Lehrer und Erzieher Wissenswertes rund um den gesunden Durstlöscher aus dem Hahn und setzen dies mit Kindern und Jugendlichen in Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen praktisch um.
Geschrieben von Matias Roskos on November 29th, 2010
Hier mal wieder ein kleiner, sympathischer O-Ton, von einem unserer Kochkurse. Er kommt aus der Janis-Schule in Jena.
Endlich durften wir mal wieder kochen. Durch den Umzug waren ja leider viele Stunden ausgefallen. Aber gestern war dann Premiere in der total schicken, neuen Küche. Die Kinder waren aber weniger von dem neuen Küchenmobiliar als von den tollen Kürbissen, die wir geliefert bekamen, beeindruckt. Vier wunderschöne verschiedene Kürbisse warteten schon auf die Kinder – das Schälen mussten aber die Erwachsenen übernehmen, was fast in Schwerstarbeit ausuferte – die Härte der Kürbisse brachte uns ganz gut zum Schwitzen. Die Kids hatten derweil großen Spaß, die angefallenen Kerne aufzulesen und zum Trocknen zu sammeln.
Beim Schneiden des Kürbisfleisches in Würfel zeigten die Kinder, dass sie noch nicht alles verlernt hatten. Vom leckeren Geruch, der sich bald in der Küche verbreitete, ließen sich die Kids anspornen, den Tisch wunderschön zu decken. Ricks Oma, die eine Stunde zu früh zum Abholen kam, wurde gleich zum Mitessen eingeladen. Unsere Suppe war dann ein Hochgenuss!!!!! Jeder benötigte einen Nachschlag…. Als Ricks Oma dann noch von ihrem anfänglichen Zögern gegenüber Kürbis-Suppe (Was der Bauer nicht kennt, …) und ihrer jetzigen Begeisterung sprach, platzten die Kinder vor Stolz.
Insgesamt zeigte sich also in der Kochstunde mal wieder, was aus den einfachsten Gartenfrüchten mit nur wenigen Zusatzmitteln gezaubert werden kann, dass gemeinsames Kochen einfach super viel Spaß macht und alles mindestens dreimal so lecker schmeckt!
Wir freuen uns riesig, so etwas zu lesen! Und hoffen, an immer mehr Schulen solche Kurse platzieren zu können.
Geschrieben von Matias Roskos on November 25th, 2010
Wir freuen uns sehr, dass der Verbraucher- und Umweltschutz auf einem wichtigen Gebiet gestärkt wurde! Dies betrifft insbesondere auch die Zukunft unserer Kinder. Das Bundesverfassungsgericht hat die Klage des Landes Sachsen-Anhalts gegen das Gentechnikgesetz abgeschmettert und seine Regelungen in allen Punkten für verfassungsgemäß erklärt.
„Dies ist ein äußerst wichtiger Tag für die Verbraucher und Landwirte, die Gentechnik ablehnen“, erklärte Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des BÖLW, bei der Verkündung des Urteils in Karlsruhe. „Besonders wichtig: Das Gericht hat nicht nur die Notwendigkeit betont, den gentechnikfreien Anbau vor Beeinträchtigungen zu schützen und den Gentechnikanbauern eine umfassende Haftung zuzuweisen, es hat auch klar gemacht, dass es um wichtige Allgemeingüter geht. Es gilt die natürlichen Lebensgrundlagen künftiger Generationen zu schützen.“
Das Gericht betonte in seiner Urteilsbegründung, der Gesetzgeber könne das Vorsorgeprinzip durch noch strengere Regelungen zur Geltung bringen. „Wir fordern, dass dieser Spielraum in der angekündigten Novelle des Gentechnikgesetzes genutzt wird. Nach wie vor sind die Haftungsregelungen im Gentechnikgesetz unzureichend, da sie nur einen Teil der Schäden abdecken und so der dauerhafte Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft nicht gewährleistet ist“, so Felix Löwenstein. „Eine weitere Lehre aus dem Urteil muss sein, dass die Politik eine kritische Distanz zur Gentechnikindustrie braucht. Das Land Sachsen-Anhalt hat sich von den Gentechnikkonzernen für die Klage missbrauchen lassen und muss nun die Blamage der Niederlage einstecken.“
Geschrieben von Georg Eysel-Zahl on November 21st, 2010
Am gestrigen Samstag (20.11.2010) fand als Premiere die “Bremer Gala für Bremen” zugunsten der Sarah Wiener Stiftung statt. Einen ganz herzlichen Dank allen Spendern und Helfern in Bremen für 15.000,- €, mit denen wir unsere Projekte in Bremen erweitern werden!!
Wir freuen uns über weitere Spenden für Bremen
im Internet: sws.betterplace.org (auf dieser Spendenplattform sammeln wir begleitend zur Bremer Gala).
und per SMS mit 5 Euro. Schicken Sie eine SMS mit “SWS” an die Nummer 81190 (die Charity-SMS kostet Sie 5,17 € ggfs. zzgl. der Kosten für eine normale SMS. Bis auf die Mobilfunkbetreiber verzichten alle beteiligten Partner hier auf einen Gewinn.)
Der Weser-Kurier berichtete am gestrigen Samstag und in seiner Sonntagsausgabe: www.weser-kurier.de
Unter anderem ist im Artikel von Claudia Ehrenstein zu lesen:
Effertz (Tobias Effertz ist Studienleiter an der Universität Hamburg, Institut für Recht der Wirtschaft) hat die Kinderprogramme von zehn öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsendern ausgewertet. In 613,5 Stunden Sendezeit zählte er mehr als 16 000 Werbespots. Bei einem Fernsehkonsum von täglich 90 Minuten sehen Kinder so im Durchschnitt 33 Werbespots; über das Jahr summiert sich die Zahl auf mehr als 12 000. Jeder fünfte Spot wirbt für Lebensmittel. Bei 73 Prozent der beworbenen Lebensmittel handelt es sich um Produkte mit einem geringen Gehalt an Nährstoffen und hohen Anteilen von kalorienreichem Fett und Zucker. In einem internationalen Vergleich zwischen neun westlichen Industrieländern sowie China und Brasilien schnitt Deutschland sogar am schlechtesten ab. In keinem anderen Land war der Anteil der Werbung für ungesunde Dickmacher so hoch wie in Deutschland.
Das finden wir erschreckend. Und hoffen, dass sich hierzulande endlich etwas ändert.